Beim Fehlstart einer Boeing am Münchner Flughafen hat der Pilot nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Bremse betätigt, sodass das Flugzeug nicht wie vorgesehen abhob.
Was die BFU bislang weiß
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass beim Startvorgang am Münchner Flughafen die Bremse aktiv betätigt wurde. Das Flugzeug hob daraufhin nicht wie vorgesehen ab, blieb aber nach Angaben der Behörde ohne Verletzte an Bord. Der Vorfall ereignete sich am 29. September 2026 und betraf eine Maschine, die nach Vietnam Airlines zugeordnet wird.
Heinrich Großbongardt, der den Fall für die BFU untersucht, erklärte, dass das Halten der Bremse während des Startvorgangs eine deutlich spürbare Kraft erfordere. Daher sei unklar, wie der Pilot dies habe tun können, ohne es zu bemerken. Die BFU prüft nun, welche Umstände zu dem Bremsvorgang während des Beschleunigens auf der Startbahn führten.
