Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag in Frankfurt am Main ihren Leitzins unverändert gelassen und den Einlagensatz bei 2,25 Prozent belassen, nachdem sie im Juni erstmals seit fast drei Jahren die Zinsen erhöht hatte.

Begründung der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag in Frankfurt am Main ihren Leitzins unverändert gelassen und den Einlagensatz bei 2,25 Prozent belassen, nachdem sie im Juni erstmals seit fast drei Jahren die Zinsen erhöht hatte. Die Entscheidung fiel auf der letzten turnusmäßigen Sitzung vor der Sommerpause. Der EZB-Rat begründete den Schritt mit der anhaltend hohen Unsicherheit: „Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen“, hieß es aus Frankfurt.

Die Notenbank hatte im Juni erstmals seit fast drei Jahren den Leitzins verändert. Mit dem Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte wollte sie der zunehmenden Inflation im Euro-Raum entgegenwirken. Nun pausiert die EZB nach der Zinserhöhung vom Juni und kehrt zu einer abwartenden Haltung zurück. Die anderen beiden Leitzinsen wurden ebenfalls auf ihren bisherigen Niveaus belassen.