Genf, 13 August 2026
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat eine neue Regel verabschiedet, wonach Länder im Kriegszustand den Eurovision Song Contest künftig nicht mehr als Gastgeber ausrichten dürfen, wie ESC-Direktor Martin Green am Mittwoch bestätigte.
Mit der Änderung reagiert die Europäische Rundfunkunion (EBU) auf Diskussionen, die im Zuge der Beteiligung eines Landes am Iran-Krieg entstanden waren. Israel sei am Iran-Krieg beteiligt, hieß es in dem Statement, auf das sich mehrere Medien berufen. Die neue Bestimmung soll solche Fälle künftig regeln, wie es in der Mitteilung der EBU heißt. Konkrete Details zum Inkrafttreten und zur Auslegung wurden zunächst nicht genannt.
ESC-Direktor Martin Green erklärte in einem offiziellen Statement des Verbands: "Der Eurovision Song Contest entwickelt sich stetig weiter, und unsere jährliche Überprüfung der Regeln ist ein wichtiger Bestandteil, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb für alle Teilnehmenden, einschließlich der Millionen von Menschen weltweit, fair, transparent und einheitlich bleibt." Green verband die Anpassung mit dem erklärten Ziel, ein "sicheres und einladendes Umfeld" zu gewährleisten – ein Begriff, der in der Mitteilung mehrfach fällt.
