Die Europäische Union hat russische Drohungen gegen ihre diplomatische Vertretung in Kiew als „inakzeptable Eskalation“ zurückgewiesen und gleichzeitig die Vorbereitung neuer Sanktionen sowie die langfristige militärische Unterstützung der Ukraine vorangetrieben.

Diplomatische Konfrontation

Eine Sprecherin der EU-Kommission, Anitta Hipper, bezeichnete die russischen Drohungen auf der Plattform X als „inakzeptable Eskalation“. Die EU forderte Russland zudem auf, die Beschießung von Zivilisten einzustellen und einer „vollständigen und bedingungslosen Waffenruhe“ zuzustimmen.

Die scharfe Reaktion erfolgte, nachdem Moskau am Montag Diplomaten und andere Ausländer aufgefordert hatte, Kiew so schnell wie möglich zu verlassen. Russland kündigte an, seine Streitkräfte würden mit systematischen Schlägen gegen militärische und politische Entscheidungszentren in der ukrainischen Hauptstadt beginnen.