Mehrere maskierte Täter sind am frühen Sonntagmorgen gewaltsam in das Lalique-Museum im elsässischen Wingen-sur-Moder eingedrungen und haben rund zwanzig Schmuckstücke im Wert von etwa vier Millionen Euro gestohlen.

Der oder die Täter seien gegen 5:30 Uhr gewaltsam in das Museum eingedrungen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Sie hätten sich direkt in den Schmucksaal begeben und dort sechs Vitrinen mit Schmuck eingeschlagen. Anschließend flohen die maskierten Personen unerkannt. Das Museum selbst teilte in Onlinediensten lediglich mit, es sei Opfer eines Einbruchs geworden und bleibe für einige Tage geschlossen.

Tathergang und erste Reaktionen

Bei dem Einbruch sei eine Alarmanlage ausgelöst worden, sagten Ermittler. Die Ermittler werten nun Aufnahmen der Überwachungskameras aus. Das Sicherheitsunternehmen habe jedoch nicht sofort eingegriffen und auch die Gendarmerie nicht direkt alarmiert. Wie der Bürgermeister Christian Dorschner der Zeitung Dernières Nouvelles d'Alsace sagte, gab es mit der Wachfirma offensichtlich ein gravierendes Versäumnis: "avec la société de surveillance, apparemment, il y a eu un gros trou dans la raquette : ils ne sont pas intervenus tout de suite, ils n'ont pas prévenu les gendarmes".