Ein US-amerikanischer Mitarbeiter einer humanitären Organisation, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus infiziert hat, ist in der Nacht zur Behandlung in die Sonderisolierstation der Unimedizin Frankfurt gebracht worden.

Der Patient traf am Morgen gegen 3 Uhr auf der Sonderisolierstation der Frankfurter Universitätsmedizin ein, wie die Klinik mitteilte. Die Person weise „entsprechende Krankheitssymptome“ auf, erklärte die Unimedizin Frankfurt am Morgen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des behandelnden Arztes Timo Wolf, Leiter der Sonderisolierstation, ist „der Zustand der Person […] derzeit stabil“. Die Person wurde positiv auf die derzeit im Kongo grassierende Bundibugyo-Variante des Virus getestet.

Das Geschlecht des Betroffenen war zunächst unklar. „Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, blieb zunächst offen“, hieß es in der Mitteilung. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte zuvor mitgeteilt, dass ein US-Staatsbürger betroffen sei, der für eine humanitäre Organisation in der Demokratischen Republik Kongo arbeite. Eine Übersicht über Alter, Namen oder die genaue Tätigkeit der Person wurde zunächst nicht veröffentlicht.