Kinshasa, 10 Juni 2026

Die Demokratische Republik Kongo verzeichnet nach eigenen Angaben einen starken Anstieg der bestätigten Ebola-Fälle auf fast 600, während die Zahl der Todesopfer auf 115 gestiegen ist und der Ausbruch in drei konfliktgeprägten Provinzen weiter um sich greift.

Die Demokratische Republik Kongo verzeichnet nach eigenen Angaben einen starken Anstieg der bestätigten Ebola-Fälle auf fast 600. Die Zahl der Infektionen mit dem Bundibugyo-Stamm des Virus sei auf 598 gestiegen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Nach Regierungsangaben liegt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektions-Fälle damit bei 550.

115 Menschen seien an der Krankheit gestorben, hieß es aus Regierungskreisen. In einer früheren Zwischenbilanz war die Zahl der Ebola-Toten noch mit 101 angegeben worden. Demgegenüber steht eine positive Nachricht: 22 Patienten hätten sich erholt, erklärten die Behörden.