DRK-Präsident Hermann Gröhe hat eine Verdopplung des Taschengeldes für junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) auf 990 Euro monatlich sowie ein Deutschlandticket gefordert.

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erklärte Gröhe, dass sich beim derzeitigen Taschengeld von ungefähr 400 Euro im Monat „wahrlich nicht alle jungen Menschen einen solchen Dienst an unserem Gemeinwesen leisten“ könnten. Der ehemalige CDU-Bundesgesundheitsminister ist seit 2023 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Konkret schlägt Gröhe vor, die monatliche Vergütung auf den BAföG-Höchstsatz von rund 990 Euro anzuheben. Zusätzlich hält er ein Deutschlandticket für die Freiwilligen für notwendig, um den Dienst attraktiver zu machen. „Das wäre insgesamt noch immer weit weniger als der Wehrsold von 2.600 Euro“, betonte er.

Das Freiwillige Soziale Jahr im Überblick