Bei der dritten Stierhatz des diesjährigen San-Fermín-Festes in Pamplona sind 13 Teilnehmer ernsthaft verletzt worden, wie die Organisatoren mitteilten.

Wie die Veranstalter bekannt gaben, wurden am Mittwochmorgen insgesamt 13 Männer im Alter von 18 bis 68 Jahren ernsthaft verletzt. Unter ihnen erlitt ein 23-Jähriger eine Gehirnerschütterung, ein 29-jähriger US-Amerikaner wurde durch einen Hornstoß am linken Arm verletzt. Die meisten Verletzten wurden mit Prellungen, Quetschungen, Schnittwunden und Knochenbrüchen in Krankenhäuser gebracht. Die Sanitäter hatten diesmal besonders viel Arbeit, da die Rettungskräfte ungewöhnlich stark gefordert waren.

Bei den umstrittenen und gefährlichen Stierläufen in Pamplona gibt es immer wieder Verletzte. Täglich werden am Morgen sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen zusammen mit zahmen Leitochsen durch die Gassen der Altstadt für die Stierkämpfe ab dem späten Nachmittag in die Arena gejagt. Die rund 825 Meter lange Strecke führt durch die engen Gassen der Stadt im Norden Spaniens und gilt als eine der gefährlichsten ihrer Art.