Der US-Dollar stand am Donnerstag unter Abgabedruck, während Gold und Silber als sichere Häfen gefragt waren und die Ölpreise erneut anzogen.

Hintergrund: Verschärfter Druck auf Iran

Die US-Währung stand am Donnerstag im Mittelpunkt eines deutlichen Stimmungsumschwungs an den Devisenmärkten. Händlerinnen und Händler verwiesen auf eine veränderte Risikoeinschätzung, die den Dollar gegenüber anderen Hauptwährungen unter Druck setzte. Parallel dazu legten Edelmetalle kräftig zu, was klassisch als Flucht in werthaltige Anlagen gedeutet wird.

Hintergrund der Marktbewegungen ist nach Einschätzung des Analysedienstes Index Radar eine bewusste Verschärfung des Wirtschaftsdrucks auf Iran. Der Konflikt solle nicht mehr möglichst schnell beendet werden, stattdessen solle der Iran wirtschaftlich schrittweise stärker unter Druck geraten, hieß es dort. „Der Konflikt soll nicht mehr möglichst schnell beendet werden. Stattdessen soll der Iran wirtschaftlich schrittweise stärker unter Druck geraten“, erklärte Index Radar.