Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist nach unbestätigten US-Medienberichten am Dienstag in Moskau gelandet, um dort Gespräche mit russischen Vertretern zu führen.

Mehrere US-Nachrichtensender, darunter CBS News und CNN, berichteten übereinstimmend über die Reise des CIA-Chefs in die russische Hauptstadt. Demnach landete ein US-Militärflugzeug in Moskau, ohne dass die US-Regierung die Reise offiziell bestätigte. Weder das Weiße Haus noch die CIA äußerten sich zunächst zu den Berichten.

Die Gespräche sollen nach Angaben der Sender hochrangig besetzt sein. Russische Stellen hätten sich bereit gezeigt, direkt mit Washington in Kontakt zu treten, hieß es. Über konkrete Inhalte wurde Stillschweigen vereinbart. Beobachter werteten den Besuch als außergewöhnlich, da ein CIA-Direktor in der Regel nicht öffentlich in Hauptstädte reist, mit denen die USA sich in einem offenen Konflikt befinden.