Die Carolina Hurricanes haben Spiel zwei des Stanley-Cup-Finals gegen die Vegas Golden Knights 4:3 nach Verlängerung gewonnen und die Serie in der NHL-Endrunde damit 1:1 ausgeglichen.
Im heimischen PNC Arena in Raleigh, North Carolina, drehten die Hurricanes am Donnerstagabend (Ortszeit) einen scheinbar verlorenen Abend. Nach zwei Dritteln lagen sie 0:2 zurück, am Ende stand ein 4:3-Sieg nach Verlängerung. Seth Jarvis entschied die Partie in der vierten Minute der Overtime mit einem Powerplay-Tor.
Lange Zeit deutete wenig auf den Wendepunkt hin. Die Golden Knights, die das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie 5:4 gewonnen hatten, kontrollierten die Partie über weite Strecken. Im Mitteldrittel brachte Brett Howden Vegas mit seinen Playoff-Toren Nummer zwölf und dreizehn mit 2:0 in Führung.
Wendung im Schlussdrittel
Der Bruch kam im Schlussabschnitt. Ein Abwehrfehler der Gäste ermöglichte Logan Stankoven den Anschlusstreffer, 2:26 Minuten später glich Mark Jankowski aus und sorgte für eine Jubelexplosion in der bis dahin ruhigen Arena. Als Jordan Staal wenig später das 3:2 für Carolina erzielte, schien die Partie binnen weniger Minuten komplett gekippt.
