Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben am 31. Mai 2026 das entscheidende dritte Finalspiel der Bundesliga-Playoffs bei der HSG Blomberg-Lippe mit 26:30 verloren und damit den Gewinn der Deutschen Meisterschaft verpasst.
Vor 12.000 Zuschauern in der Sporthalle an der Ulmenallee in Blomberg erwischte der BVB einen guten Start und führte zur Halbzeit knapp mit 13:12. Nach dem Seitenwechsel drehte die Mannschaft von Trainer Steffen Birkner jedoch auf und sicherte sich mit einer starken zweiten Hälfte den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Für Borussia Dortmund war es bereits der zweite vergebene Matchball innerhalb einer Woche. Nachdem das Team von Alina Grijseels das erste Finalspiel in eigener Halle gewonnen hatte, verlor es das zweite Spiel Sekunden vor Schluss und musste sich nun auch im entscheidenden dritten Duell geschlagen geben.
Grijseels: 'Die Enttäuschung ist riesig'
Alina Grijseels, 30-jährige Nationalspielerin und Leistungsträgerin des BVB, zeigte sich nach der Partie tief enttäuscht. Im Interview mit dem WDR sagte sie: 'Die Enttäuschung ist riesig, wir wollten das Spiel heute gewinnen und Deutscher Meister werden.'
Die Rückraumspielerin war erst im Sommer 2025 nach zwei Jahren im Ausland nach Dortmund zurückgekehrt. In den beiden Jahren zuvor hatte sie jeweils das Double aus Pokal und Meisterschaft gewonnen – einmal in Frankreich und einmal in Rumänien. Ein Titel-Hattrick auf Vereinsebene blieb ihr nun verwehrt.
