Im Burgenland müssen 101 Jugendliche ihre überbetriebliche Lehrausbildung (ÜBA) für rund zehn Wochen unterbrechen, weil das AMS Burgenland nach eigenen Angaben derzeit keine Aufträge vergeben darf.
Die Unterbrechung betrifft Jugendliche, die ihre Lehrausbildung über das Programm der überbetrieblichen Lehrausbildung absolvieren. Dieses Programm richtet sich an junge Menschen, die keinen regulären Lehrplatz in einem Betrieb finden konnten, und wird vom Arbeitsmarktservice (AMS) gemeinsam mit der Wirtschaftskammer organisiert.
Hintergrund: Was ist die überbetriebliche Lehrausbildung?
AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl erklärte die Situation mit einem rechtlichen Hindernis: "Uns sind rechtlich die Hände gebunden – wir dürfen derzeit nicht beauftragen." Damit fehlt dem AMS Burgenland nach eigener Darstellung die Grundlage, die Ausbildung in den überbetrieblichen Einrichtungen weiter zu finanzieren und entsprechende Aufträge an die Trägereinrichtungen zu vergeben.
