Der Bundesrat hat am Mittwoch 70 Millionen Franken für Notmassnahmen wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit in der Schweiz freigegeben, wie Umweltminister Albert Rösti an einer Medienkonferenz bekannt gab.

Hintergrund der Entscheidung

Der Bundesrat reagiert mit dem Nachtragskredit auf die aussergewöhnliche Witterung dieses Sommers. Rösti erklärte vor den Medien, dass die Mittel gezielt für klimaresiliente Wälder und für landwirtschaftliche Betriebe eingesetzt werden sollen, die unter der Dürre leiden. Damit solle die Versorgungssicherheit im Inland gestärkt werden.

Die zusätzlichen Gelder fliessen unter anderem in die Bewässerung von Kulturflächen, in die Pflege geschädigter Waldbestände und in weitere Entlastungsmassnahmen für die betroffenen Bäuerinnen und Bauern. Der Bund reagiert damit auf eine Reihe von Hitzewellen und Niederschlagsdefiziten, die in mehreren Kantonen die Ernten und den Waldzustand beeinträchtigt haben.