Ein 31-jähriger Mann ist zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sein XL-Bully-Hund einen 84-jährigen Mann in Nordwestengland zu Tode gebissen hat. Der Angriff ereignete sich im Februar 2025, als das Opfer abends auf dem Heimweg von einem Pub in einer Hauszufahrt von dem Hund attackiert wurde.

Tödlicher Angriff mit grausamen Details

Der 84-jährige Mann wurde von dem 46 Kilogramm schweren Hund namens «Toretto» angegriffen, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Gerichtsangaben berichtete. Der Angriff dauerte 45 Minuten, in denen das Opfer bei Bewusstsein war und unerträgliche Schmerzen erlitt. Untersuchungen ergaben, dass der Hund damit begonnen hatte, den Mann lebendig zu fressen.

Bewaffnete Polizisten erschossen den Hund schließlich mit zehn Schüssen. «Bewaffnete Polizisten erschossen den 46 Kilogramm schweren Hund namens ‹Toretto› mit zehn Schüssen», schreibt PA. Der Vorfall löste Entsetzen aus und unterstreicht die Gefahren, die von bestimmten Hunderassen ausgehen können.

Verbot und juristische Konsequenzen

Der 31-jährige Besitzer des Hundes wurde für schuldig befunden, Halter eines gefährlich außer Kontrolle geratenen Tieres gewesen zu sein. Er gestand zudem, den XL-Bully ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung gehalten zu haben. Seit Februar 2024 ist die Haltung von XL-Bullies in Großbritannien verboten, es sei denn, die Tiere waren bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots registriert.