Ein Abschnitt der Dorotheenstraße in Berlins Regierungsviertel soll am 20. Januar 2027, dem 85. Jahrestag der Wannsee-Konferenz, in Yad-Vashem-Straße umbenannt werden.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigte die Umbenennung an und unterstrich deren Symbolkraft. Er sagte: „Berlin zeigt damit deutlich: Die Erinnerung an die Schoah und an dieses im deutschen Namen begangene Menschheitsverbrechen bleibt ein fester und unverrückbarer Teil unserer Geschichte." Mit der neuen Adresse solle die Gedenkstätte Yad Vashem einen besonderen Platz mitten im Regierungsviertel erhalten.
Konkret betroffen ist der Abschnitt der Dorotheenstraße zwischen der Wilhelmstraße im Osten und der Ebertstraße im Westen. Dieser Straßenzug führt in Richtung des Reichstagsgebäudes und liegt damit im Herzen des politischen Berlins, unweit des Bundestags und des Kanzleramts.
