Stuttgart, 24 August 2026

Wochen der Trockenheit und Hitze sowie anhaltende bürokratische Probleme stellen für viele Landwirte in Baden-Württemberg nach Angaben des Bauernverbands eine existenzielle Belastung dar.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, schilderte die Lage drastisch: Die Wetterbedingungen der vergangenen Wochen träfen die Betriebe in Baden-Württemberg „mit voller Wucht“. Zugleich verschärften bürokratische Hürden die Situation der Höfe, wie Rukwied betonte.

Der Bauernverband fordert deshalb rasche und unbürokratische Dürrehilfen für die betroffenen Betriebe. Rukwied verwies darauf, dass viele Familienbetriebe ohne schnelle Unterstützung in ihrer Existenz bedroht seien. Die Lage sei für zahlreiche Höfe eine Überlebensfrage.

Forderung nach schnellen Dürrehilfen

Zu den angekündigten Maßnahmen gehören Rukwied zufolge mehr Flexibilität bei Umweltauflagen und die Bereitstellung zusätzlicher Futterflächen. Konkret sagte er: „sowie mehr Spielraum bei Umweltauflagen und zusätzlichen Futterflächen.“ Damit solle den Betrieben kurzfristig geholfen werden, fehlendes Viehfutter zu kompensieren.