Ein Bär hat in der japanischen Stadt Fukushima vier Menschen verletzt, sich in einer Autoteile-Fabrik versteckt und ist nach mehr als 24 Stunden durch ein selbst geöffnetes Fenster entkommen.

Nach ersten Erkenntnissen drang das Tier in eine Autoteile-Fabrik im Großraum Fukushima ein und biss dort zwei Beschäftigte. Anschließend griff der Bär auf dem Gelände eines benachbarten Werks zwei weitere Menschen an, wie japanische Behörden mitteilten. Die Verletzungen galten nach Angaben der Einsatzkräfte als nicht lebensbedrohlich, mussten jedoch medizinisch versorgt werden.

Angriffe in Fabrik und Nachbarwerk

Nach den Angriffen zog sich der Bär in ein Werksgebäude zurück und verschanzte sich dort. Jäger, Polizeikräfte und Rettungsdienste rückten an und versuchten, das Tier mithilfe von Fallen und Betäubungsgewehren einzufangen. Die Aktion dauerte mehr als 24 Stunden und blieb zunächst ohne Erfolg, weil der Bär jede Annäherung verhinderte.