Stuttgart, 28 August 2026
Die baden-württembergische Landesregierung hat eine Taskforce aus Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium, Bundesagentur für Arbeit und der Landesagentur BIOPRO eingesetzt, um bis Ende September Klarheit über die Biontech-Standorte in Marburg, Tübingen und Idar-Oberstein zu schaffen.
Die baden-württembergische Landesregierung reagiert mit dem Gremium auf die laufenden Umstrukturierungen beim Pharmaunternehmen Biontech. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viele der Standorte in dem Bundesland erhalten bleiben können und welche Beschäftigtenperspektiven sich für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben. Die Taskforce solle laut Staatskanzlei als zentrale Schnittstelle zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und Behörden dienen.
Mitglieder der Taskforce sind nach Angaben der Landesregierung das Ministerium für Wirtschaft, das Ministerium für Wissenschaft, die Bundesagentur für Arbeit sowie die landeseigene Bio-Cluster-Agentur BIOPRO. Auch die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) ist als Sozialpartner eingebunden. Ziel sei es, den Informationsfluss zu bündeln und Angebote für Weiterbildung, Transfergesellschaften oder Vermittlung bereitzustellen, falls Stellen wegfallen.
