Angesichts des Iran-Konflikts, des bevorstehenden Notenbanker-Gipfels in Jackson Hole und der anstehenden Quartalszahlen von Nvidia zeigen sich Anleger zu Wochenbeginn nervös.
Der Konflikt mit dem Iran rückt wieder stärker in den Fokus der Finanzmärkte. Zuvor hatte die US-Regierung von einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran gesprochen und damit gedroht, Teheran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren. Diese Rhetorik schürte an den Börsen Sorgen vor einer neuen Eskalationsstufe im Nahen Osten, die Energiepreise und Lieferketten unmittelbar treffen könnte.
Gleichzeitig richten sich die Blicke auf das alljährliche Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Die dortigen Reden der Währungshüter gelten als Wegweiser für die künftige Geldpolitik und damit für die Zinsfantasie der Anleger. Schon kleinere Nuancen im Wortlaut reichen aus, um Erwartungen an Zinssenkungen oder -erhöhungen neu zu kalibrieren.
