Ein 20-Jähriger, der monatlich 100 Euro in ein Altersvorsorgedepot investiert, könnte im Rentenalter nach Steuern über 2.700 Euro monatlich erhalten, wie Berechnungen zeigen.
Hintergrund
Die private Altersvorsorge gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der Diskussionen um die gesetzliche Rente. Das sogenannte Altersvorsorgedepot, das ab 2027 eingeführt werden soll, bietet eine neue Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen.
Experten weisen darauf hin, dass eine frühzeitige Investition entscheidend ist, um von den Zinseszinseffekten zu profitieren. Die aktuellen Berechnungen basieren auf einer angenommenen jährlichen Rendite von 6,5 Prozent und einer Auszahlungsphase bis zum 85. Lebensjahr.
Berechnungen und Steueraspekte
Die Prognose von über 2.700 Euro monatlicher Rente nach Steuern gilt für einen Anleger, der bereits mit 20 Jahren beginnt, regelmäßig zu sparen. Diese Summe könnte sich durch die lange Laufzeit und die angenommene Rendite ergeben. Allerdings sind dabei auch steuerliche Regelungen zu berücksichtigen, die je nach individueller Situation variieren können.
Für kirchensteuerpflichtige Anleger können zusätzliche Abgaben anfallen, die in der Berechnung bereits einbezogen wurden. Die genauen Steuerlasten hängen jedoch von den zum Rentenbeginn geltenden Gesetzen ab, die sich bis dahin noch ändern könnten.
