Alaska wird Stimmzettel wegen eines Namenskonflikts rund um den republikanischen Amtsinhaber Dan J. Sullivan getrennt lagern lassen, während das US-Justizministerium zunächst keine Erklärung abgab.
Das US-Bundesministerium für Justiz veranlasste in Alaska eine getrennte Lagerung der Stimmzettel. Hintergrund ist ein Konflikt über den Namen des republikanischen Amtsinhabers Dan J. Sullivan und eines weiteren Kandidaten mit nahezu gleichem Namen. Damit soll verhindert werden, dass Stimmen aufgrund der ähnlichen Schreibweisen falsch zugeordnet werden.
Die Vorgehensweise betrifft eine namensbezogene Unklarheit bei der Auszählung. Aus den verifizierten Angaben geht nicht hervor, welchen genauen Ablauf oder welchen Zeitpunkt die Behörde für die getrennte Lagerung festgelegt hat. Auch zu einer Anfechtung oder gerichtlichen Entscheidung enthält der vorliegende Sachverhalt keine bestätigten Angaben.
Warum die Stimmen getrennt behandelt werden
Republikaner, die mit US-Präsident Donald Trump verbunden sind, vermuteten bereits länger, die Demokraten hätten den Namensvetter des republikanischen Amtsinhabers Dan S. Sullivan aus taktischen Gründen zu einer Kandidatur bewogen. Der wörtliche Wortlaut dieser Darstellung lautet: „Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump verdächtigen die Demokraten schon länger, den Namensvetter des aktuellen republikanischen Amtsinhabers Dan S. Sullivan aus taktischem Kalkül zur Kandidatur bewogen zu haben.“
