Wien, 30 Juni 2026

Eine achtköpfige Familie aus Oberösterreich kommt nach einer eigenen Nachrechnung der monatlichen Lebensmittelkosten auf eine Nettoersparnis von 76 Cent pro Einkauf durch die ab 1. Juli geltende Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel.

Hintergrund: Was die Senkung abdeckt

Mit 1. Juli senkt die Regierung die Mehrwertsteuer auf einige Grundnahrungsmittel. Der reguläre Steuersatz von zehn Prozent wird für bestimmte Produkte auf 4,9 Prozent reduziert. Eine Österreicherin hat nachgerechnet, wie viel davon tatsächlich bei einer Familie ankommt, und ist auf einen Wert von 76 Cent pro Einkauf gekommen. Für ihre achtköpfige Familie zahlt sie statt 1600 Euro im Monat jetzt 1593 Euro für die Lebensmittel.

Die Frau, die ihre Berechnungen öffentlich gemacht hat, zieht einen direkten Vergleich: „ergibt die berechnete Ersparnis € 7,61 pro Monat“. Das entspreche rund fünf Litern Treibstoff oder etwa einer Zugfahrt für eine Person one way von Wels nach Linz (20 km) zum Spartarif. Auch das Mittagessen für eines ihrer sechs Kinder in der Schule lasse sich damit gerade einmal einmal im Monat finanzieren. „Meine Netto-Ersparnis pro Einkauf wäre demnach bei 76 Cent“, schreibt sie.