Ein 20-jähriger Mann ist am späten Mittwochabend im Rhein-Herne-Kanal in Herne ertrunken, nachdem er trotz offiziellen Badeverbots im Bereich des Herner Meers schwimmen gegangen war.

Der Vorfall ereignete sich gegen 22:45 Uhr. Nach Angaben der Polizei war der junge Mann zuvor mit einem Begleiter joggen gewesen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen sprang er anschließend in den Kanal, um sich abzukühlen.

Nur wenige Minuten später rief der 20-Jährige um Hilfe. Sein Begleiter sprang sofort hinterher und versuchte, ihn zu retten, blieb jedoch erfolglos. Der Begleiter alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

Rettungseinsatz und Bergung

Feuerwehr und Polizei wurden gegen 22:45 Uhr verständigt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an, darunter Rettungsschwimmer, Taucher, ein Rettungsboot und ein Hubschrauber. Auch eine Drohne kam bei der Suche zum Einsatz.

Die Einsatzkräfte durchkämmten das Hafenbecken des Rhein-Herne-Kanals. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte der Körper des Vermissten nur noch tot geborgen werden. Der Einsatz endete gegen 0:30 Uhr.