Nach Bränden in zwei Umspannwerken in Reutlingen und Umgebung gehen die Generalstaatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg von vorsätzlicher Brandstiftung durch bislang unbekannte Täter aus.
Ausgangslage: Stromausfall in der Nacht zum Montag
In der Nacht zum Montag war in Reutlingen und mehreren angrenzenden Gemeinden die Stromversorgung ausgefallen, nachdem an zwei Umspannwerken Brände ausgebrochen waren. Die Stadt Reutlingen hat rund 120.000 Einwohner; betroffen waren nach Angaben der Ermittler Haushalte und Betriebe in der Region. Die Netzbetreiber konnten die Versorgung inzwischen weitgehend wiederherstellen, wie sie am Dienstag mitteilten.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg erklärten am Dienstag gemeinsam, dass nach derzeitigem Ermittlungsstand ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf das Gelände des Umspannwerks eingedrungen seien. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter auf das Gelände des Umspannwerks eingedrungen", hieß es in der Mitteilung. Die Täter hätten „dort an mehreren Stellen Brände gelegt", wie es weiter hieß.
