Belfast, 09 Juni 2026

Nach einem brut alen Messerangriff in Nord-Belfast, der in sozialen Medien weite Verbreitung fand, hat die Polizei einen mutmaßlich aus Somalia stammenden Tatverdächtigen festgenommen, während Politiker in Nordirland an die Bevölkerung appellierten, Ruhe zu bewahren.

Der Angriff ereignete sich in Nord-Belfast und wurde nach Angaben der Polizei als "kritischer Vorfall" eingestuft. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein mutmaßlich aus Somalia stammender Tatverdächtiger festgenommen, der am Vortag einen Mann schwer im Gesicht sowie am Hals und Rücken verletzt haben soll. Zeugen des Vorfalls seien aufgerufen, die Ermittlungen zu unterstützen und jegliche Videoaufnahmen des Angriffs zur Verfügung zu stellen.

Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie ein Angreifer einen am Boden liegenden, blutüberströmten Mann mehrfach mit einem Messer attackiert und offenbar versucht, ihm die Kehle durchzuschneiden. Die Aufnahmen und ihre rasche Verbreitung in sozialen Medien haben die Wut in Teilen der britischen Öffentlichkeit weiter angefacht. (AFP)