Die Berliner CDU hat ihren Regierenden Bürgermeister Kai Wegner am Dienstagabend auf einem Landesparteitag in Neukölln mit 92,6 Prozent der Stimmen als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September bestätigt.

Auf einem Landesparteitag in Neukölln erhielt Wegner 92,6 Prozent der Delegiertenstimmen. Der CDU-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister tritt damit erneut als Spitzenkandidat an. Er führt seit 2023 eine Regierung aus CDU und SPD in Berlin an.

Die Ausgangslage ist dennoch schwierig: In Umfragen zeichnet sich derzeit ein schlechteres Ergebnis für die CDU als bei der letzten Wahl ab. Allerdings führt seine Partei die Umfragen immer noch an. Der Grund für die gedämpften Erwartungen liegt in einer Reihe von Belastungen, mit denen Wegner in den vergangenen Monaten zu kämpfen hatte.

Wegner war in den vergangenen Monaten wegen seines Krisenmanagements während eines großflächigen Stromausfalls in Teilen der Hauptstadt in die Kritik geraten. Auch wenn er meint, dazu sei "alles gesagt": ist es nicht, schreibt der Tagesspiegel. Der Tagesablauf beim großen Stromausfall ist noch immer nicht vollständig aufgeklärt.

Kritik an Krisenmanagement und ungeklärter Affäre