Berlin, 09 Juni 2026

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in ihrem Hitze-Check 195 deutsche Städte untersucht und Offenburg als die am schlechtesten auf Hitzewellen vorbereitete Stadt eingestuft.

Methodik des Hitze-Checks

Die DUH bewertete in diesem Jahr alle 195 deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Neben der sommerlichen Durchschnittstemperatur, der Bevölkerungsdichte, der Größe von Grünflächen und dem Versiegelungsgrad flossen zwei neue Kategorien in die Auswertung ein: die prozentuale Veränderung der Versiegelung seit 2018 sowie die sogenannte Baumüberschirmung, also der Anteil der Stadtfläche, der von schattenspendenden Bäumen bedeckt ist. Mit diesen vier bzw. sechs Elementen bildet die Umweltorganisation den Hitzebetroffenheitsindex.

Offenburg landete gemeinsam mit Lahr und Mannheim, drei Städten aus Baden-Württemberg, auf den letzten Plätzen. Besonders schlecht schnitt Offenburg bei der Baumüberschirmung ab: Sie beträgt dort nach Angaben der DUH nur knapp 13 Prozent. Mannheim, das bereits im Vorjahr das Schlusslicht bildete, erhält weiterhin die schlechtesten Noten im Hitzebetroffenheitsindex.